Mittwoch, 17. Juni 2020

Ruhrpott Coffee Cup 2020

Pappbecher, Crailer Platz, Marl 2020

Entlang einer langen Spur getrunkener Getränke bewegte ich mich am 11. Juni 2020 im Auftrag der Bodenstiftung durch den Pott - auf dem Weg in mein inneres Togo. 



Im Projekt Travel toGo realisiere ich ein Foto-Film-Reise Konzept, welches mich zwingt bei jedem im öffentlichen Raum abgestellten Pappbecher stehen zu bleiben und ein Foto des Wegwerfproduktes im Kontext zu machen. Eins von oben - eins von der Seite.

Katernbergerstraße, Essen 2020

Das dabei entstehende Abbild beschreibt den Ruhrpott als Coffee Cup 2020 - einmal den Pott mit seinen Böden - einmal den perspektivischen Umraum entlang meines Trinkpappenpfades  durch die Fußgängerzonen, Autobahnzubringer und Bahnsteige der größten Stadt in Deutschland - der Ruhrmetropole.

Hüttweg, Erle, Gelsenkirchen 2020

Der kalte eingetrocknete Restkaffee klebt in dem beschichteten Becher, auf den man immer irgendwo und überall trifft - ganz egal ob man sich mit dem Rad durch das weitläufige Grün zwischen Herten und Marl befindet, oder stadionah am Emscherpark bei Gelsenkirchen flaniert. 

Marl, Rathaus

Aus der Gesamtheit der Getränkebecherdokumentationsfotografien ergibt sich dann ein bodennahes Bild der megalen Metropole....trinkfest und nicht bis gar nicht zu recyclen 
- ein entleertes, verklebtes, randständiges, asphaltaffines und partiell vertrocknetes Bodenportrait einer Region aus der Perspektive zylindrischer Einwegbehälter.

Im Rahmen meines Ringenberg Arbeitsstipendiums werde ich vom 27. Juni bis zum 3. Juli 2020 weitere Travel toGo Touren unternehmen, die zwischen Land und Stadt, zwischen Döner, Eisbecher und Kaffeepappe das neue Format der Bodenstiftung erproben, um jeden Menschen zu seiner eigenen Getränkeplastik werden zu lassen.

Dazu in Kürze
werden an dieser Stelle weitere Bodensätze erscheinen.



Ruppe Koselleck
für die Bodenstiftung, auch auf Facebook....
und unter dem #bodenstiftung ebenso.

Der aktuelle und analoge Sitz sowie das Archiv der Bodenstiftung
ist die Ateliergemeinschaft Schulstraße 43 in 48149 Münster   .


Freitag, 10. April 2020

Geld fliegt über die Straße

Bodenkapital Nr. 1781, Oststraße, Münster, am 4. April 2020, SPW 18: 62,26,- €

Die Bodenstiftung begreift ihrem Selbstverständnis nach den Verlust von Dingen im öffentlichen Raum als eine besondere Form der Veröffentlichung. 

So wie die Lieben in Zeiten der Cholera ihre Strategien wandelt, so verändert sich auch aktuell die Relation des Finders zu den aufgefundenen Verlusten, von denen sich die Bodenstiftung an und für sich ernährt -
Bodenfunde, die sie in Konzepte verwandelt, deren Gehalte sie künstlerisch transformiert.



Denn ihre Verluste sind unser Kapital

Auf der Suche nach Kreuz Neun, Fund Nr. 5902, 5. April 2020, Heisstraße, Münster
Cannabis in Tüten als Coronahilfe?

Unter den umherfliegenden Zetteln und Dingen versteht die Bodenstiftung das Stadtlaub unseres kulturellen Vorlasses, der nach einer freien künstlerischen Methodik im Sinne einer vorwegnehmenden Archäologie des Alltags ausgewertet wird.

Das alles ist nach wie vor unser Auftrag  - aber zu der Fundfreude gesellt sich eine diffuse virale Angst - die Furcht vor der Ansteckung durch Corona, wenn man den Zettel aufhebt, das Geld an sich nimmt (...) klebt dieses kleine miese Desoxyribonukleinsäurenkonglomerat daran fest?


Auf der Suche nach Kreuz Neun, Fund Nr. 5904, Frauenstraße, Münster

Und was mache ich mit all den Handschuhen und seit ein paar Tagen der statistischen Zunahme von gefunden medizinischen und gebastelten Mundschützen und Masken die den öffentlichen Raum kontaminieren und als ein Zeichen der Zeit gelten müssen? Aufheben? Liegenlassen!
Wie dokumentiert sich das in der Chronik meiner  Materialtagebücher? Soll ich dazu übergehen, alles nur noch digital einzustellen? ...abzubilden....?



Auf der Suche nach Kreuz Neun, Fund Nr. 5904, Frauenstraße, Münster,
KARTE GEWENDET,... PIK 9 *-(


So kommt es dazu, dass die Bodenchroniken im Materialtagebuch Lücken aufweisen, die ich beizeiten digital anreichere, wenngleich mir das tief widerstrebt. Denn lebt der Charme der Bodenstiftung vom verorteten, datierten und numerierten Fund, 
der ECHT ANALOG ist, da, eingeklebt, in Büchern erfasst (...)

Und da man aktuell statistisch viel mehr Bodenkapital und umherfliegende Gelder wie Geldsurrogate als sonst auf dem Boden findet, muß davon ausgegangen werden, dass man das einfach so liegenläßt. In Zeiten von Corona liegt der Zaster scheints nicht mehr so sicher in der Hand - und es steht zu befürchten, dass all die Münzen und Moneten, die Kohle und die Asche als Virusüberträger schneller abgeschaft wird, als gedacht.

Ein kulturelles Opfer des Virus wäre damit das Bargeld
- als kontaminiertes Scheinrisiko.


Und mit dem Bargeld wird die Freiheit enden, unerkannte Geschäfte machen zu können. Das kann durchaus zweischneidig sein in möglichen Staaten, die es nicht so "gut" mit seinen Bürger*innen nehmen, wie der unsere, es aktuell (....)

Und so endet der Text mit dem Titel, denn Geld flog über die Straße, rollte am Parkscheinautomaten in die Ritze... und blieb liegen in allen Ecken, weil man es für schmutzig befunden hatte.

In Einzelfällen. Im Fall 1781...auf der Suche nach Kreuz Neun.
 

Ruppe Koselleck
für die 
Bodenstiftung, auch auf Facebook....
und unter dem #bodenstiftung ebenso.

Der aktuelle und analoge Sitz sowie das Archiv der Bodenstiftung
ist die Ateliergemeinschaft Schulstraße 43 in 48149 Münster   .

Samstag, 4. April 2020

Voller sattem Bodenkapital - die 18. Sparwildsau

Die 18. Sparwildsau ist schwarz, kommt aus Mexiko und beinhaltet jede Menge Kohle,
die Sie finden könnten, wenn Sie denn Glück genug haben......

Unter einer Sparwildsau versteht man gemeinhin ein handelsübliches mit auf dem Boden umherfliegenden Währungen, Münzen und Geldsurrogaten gut gefülltes Sparschwein, dass irgendwo im öffentlichen Raum ausgewildert wird, auf daß es jemand finde. Und seit dem 4. April 2020 ist die 18. Sparwildsau fett und reif und prall gefüllt!

Der glückliche Finder oder die aufmerksame Finderin darf die Sparwildsau inklusive des gesammelten BODENKAPITALs ausschlachten, verschwenden und ausgeben.


Unter BODENKAPITAL versteht die Bodenstiftung die Gesamtheit ihrer Geldfunde im öffentlichen Raum.

Dieses Bodenkapital betrachte ich nicht als mein Eigentum, sondern als Nahrung für die jeweils aktuelle Sparwildsau, die zum Finden irgendwann für irgendjemanden irgendwo allgemein zugänglich ausgesetzt werden wird.



Seit dem 4. April 2020 ist mit dem Fund Nr. 1781 die Füllmenge von mehr als 50 € pro Sparwildsau erreicht worden.

Im Fall der gerade abgefüllten 18. Sparwildsau 
werden in Kürze 
also nach der Corona Krise
62,26,- € ausgesetzt werden. 

Beachten Sie bitte dazu die Hinweise in den öffentlichen und privaten Medien.


Da in Zeiten von Corona das öffentliche Suchen, Verstecken, Finden oder Aussetzen von Sparschweinen generell unter Kontaminiationsverdacht steht, wird die Bodenstiftung die 18. Sparwildsau für die nächsten Wochen zürückhalten.

Mit dieser Aktualisierung der Sparwildsäue ergeht zugleich die Mitteilung der Bodenstiftung, dass die Workshops und die Ausstellungen der Bodenstiftung in Paderborn, Gütersloh, Georgsmarienhütte, Amsterdam und Straßburg
bis auf weiteres verschoben sind.


Wer den Künstler, die Stiftung und seine Aktivitäten fördern will, ist dazu eingeladen unter eBay seine Auktionen zu steigern. DANKE.

*-(....bis demnächst  - Glück auf

Ihr und Euer

Ruppe Koselleck
für die 
Bodenstiftung, auch auf Facebook....
und unter dem #bodenstiftung ebenso.

Der aktuelle und analoge Sitz sowie das Archiv der Bodenstiftung
ist die Ateliergemeinschaft Schulstraße 43 in 48149 Münster.


Dienstag, 11. Februar 2020

Grünspankorrodiertes Bodenkapital

Fund Nr. 1761, 0,05,-€ Bodenkapital SPW18 39,94,- / 344,06,-€


TERMINHINWEIS wegen der Corona Krise finden die unten angekündigten Ausstellungen und Veranstaltungen zu einen späteren Zeitpunkt statt. 
 
Unter Bodenkapital verstehe ich die Gesamtheit aller Geldfunde und bodenlagigen Geldsurrogate, die mir im Laufe meines Lebens vor die Füße fallen. 
Diese alltäglichen geld- und geldähnlichen Funde weisen aktuell winterbedingt grünspankorrodierte Rostschäden auf, die mich jedoch nur im Extremfall daran hindern, das Kapital aufzunehmen und zur Verfüllung für die nächste Sparwildsau einzugliedern.


Für das Paderborner Land wurde als Sparschwein die schwarze Sau ausgesucht. Hier in der Hand des Künstlers.


So fand sich heute nahebei meinem Lieblingsdöner an der Steinfurterstraße in Münster ein spanisches 5 Cent Stück nebst einem leuchtendem Kronkorken. Der Umstand einer roten Ampel ließ mich halten, das Geld entdecken und einsortieren.

Der Gesamtbestand aller Bodenkapitalia seit Erfassungsbeginn beträgt damit heute in Euro 344,06,- €  - der Stand der aktuellen Sparwildsau beläuft sich auf 39,94,- €. - denn alles gefundene Bodenkapital, wird nach seiner Nummerierung, Datierung und Verortung in einer doppelten Buchführung frottagiert und im Anschluß aufbewahrt, bis der Tag der Aussetzung erfolgen wird.
Sparwildsäue gelten dann als erwachsen, wenn Sie um die 50 Euro beinhalten. Sie werden irgendwo im öffentlichen Raum ausgesetzt und beglücken die aufmerksame Person, die die Sau entdeckt.


Frottagiertes Bodenkapital, hier Nr. 1761 / Steinfurter Straße, Münster, 11.02.2020
Damit wird es hochwahrscheinlich, dass die 18. Sparwildsau in Ostwestfalen im Kontext der nächsten Ausstellung der Bodenstiftung stattfinden wird. Irgendwann zwischen der Eröffnung am 15. Mai, dem Porscheparken am 31. Mai oder dem Workshop im Kontext der Sommerakademie vom 5. - 11. Juli 2020 wird die 18. Sparwildsau irgendwo am Straßenrand oder auf einem Stromkasten im Paderborner Land abgestellt und zur Entdeckung freigegeben werden.
Fund Nr. 1761 leuchtet grünspaniert
neben dem grünen Einkaufswagenchip

 

Beachten Sie bitte dazu gesonderte Hinweise in den örtlichen Medien.

Herzlich

Ihr Ruppe Koselleck
für die BODENSTIFTUNG

Donnerstag, 3. Oktober 2019

Ultramarinaspirinale Filiale der Bodenstiftung

Streetfamily - (Ausschnitt aus dem Fotoalbum Std. 2008)
Sammlung umherfliegender, vereinzelter und von mit gefundener Fotografien auf dem Pflaster
über das wir uns alltäglich bewegen.


 

Liebe Freundinnen und Freunde der Bodenstiftung,

was denn eine ultramarinaspirinale Filiale der Bodenstiftung ist und sein kann und könnte, sehen Sie aktuell immer im KUNSTVEREIN... 

...am 7. Dezember 2019 ab 13 und bis 18 Uhr werde ich mit Susanne von Bülow besondere Aktionen vor Ort realisieren (u.a. Waffeln für Waffen...)

...und am 15. Dezmber 2019 beginnt die Finissage ab 12 und bis 19 Uhr, bevor die Stiftung Ihren temporären Sitz im Kunstverein Kreis Gütersloh wieder feierlich aufgeben wird. 

Dazu sind Sie und Ihre Freund*innen herzlich eingeladen. Am alten Kirchplatz 2 in 33330 Gütersloh.

Die Stiftung zeigt ihre aktuellen Sammlungsbestände z.B. die STREETFAMILY (s.o.) ebenso wie neue Materialtagebücher aus dem Projekt Auf der Suche nach Kreuz Neun.

Eine Auswilderung der 18. Sparwildsau im Stadtgebiet von Gütersloh ist beabsichtigt, falls der Künstler bis dahin genügend BODENKAPITAL finden wird.


Bodenkapitalfund Nr. 1194, Heldenplatz in Wien, signiert und datiert.....
(gefundenes Kapital wird stets in Form von SPARWILDSÄUEN ausgewildert - früher oder später.)


Weitere geldwerte oder fiskalsurrogative Interventionen im öffentlichen Raum der Stadt werden stattfinden. 

Beachten Sie dazu bitte stets die besonderen Hinweise in der lokalen und überregionalen Presse.

Vielen Dank - 
denn wir betrachten Ihren Verlust
als unseren Gewinn - einen Gewinn, den wir nach antistochastischen Verfahren stetig vergemeinschaften - für Sie, für uns - für alle.


So verstehen wir unseren Auftrag.

Ruppe Koselleck
für die 
Bodenstiftung, jetzt auch auf Facebook....
und unter dem #bodenstiftung ebenso.

Der aktuelle und analoge Sitz sowie das Archiv der Bodenstiftung
ist die Ateliergemeinschaft Schulstraße 43 in 48149 Münster   .

Dienstag, 23. April 2019

Bodenkapitalia für Mülheim an der Ruhr

STAND HEUTE, 3. Oktober 2019 - 13:30 Uhr, DIE 17. SPARWILDSAU IST ENTDECKT WORDEN, eine Rückmeldung seitens der Finderin/ des Finders liegt nicht vor.
 

Überall in Mülheim könnte die 17. Sparwildsau stehen - nur in keinem Fall dort an der Ruhr...

Am Mittwoch, den 24. April 2019 wurde die 17. Sparwildsau im Mülheimer Stadtgebiet ausgesetzt. Sie steht irgendwo in Mülheim und aktuell - Stand 26.04.2019 - 12:16 Uhr - ist sie auch noch unentdeckt..


Unter einer Sparwildsau, liebe Leserinnen und Leser, versteht man ein handelsübliches Sparschwein, welches mit ausreichend Bodenkapital aufgefüllt wurde, bevor es zur Auswilderung im öffentlichen Raum bereit war.

Diesesmal traf es eine hier hyperdiffus angedeutete Ecke im großen Irgendwo in Mülheim an der Ruhr. Begeben Sie sich noch heute auf die Suche - sie könnten mit etwas Glück einige Euros und ein paar Rubel dabei verdienen!

Die 17. Sparwildsau war einen langen Tag unterwegs in Mülheim auf der Suche nach dem richtigen Platz, wo sie ausgesetzt wurde. Hier hätte ich sie fast zurückgelassen...

Die sich in der Sau befindlichen Gelder stammen aus Kaliningrad, Bielefeld, Osnabrück, Bonn, Wien oder Orbey. Sie alle lagen auf meinem biografischen Weg auf dem Trottoir, dem Gehweg oder sonstwo umher als ich diese zufällig auffand, um sie zu registrieren, zu frottagieren und in meine reichhaltigen Bodenuntersuchungen einzufügen.

Aufmerksame Finder*innen dürfen Kapital und Sau, Geld wie Schwein schlachten, ausgeben (...) oder sonstwie verwerten.

Weitere Hinweise entnehmen Sie bitte der Tagespresse oder bekannten sozialen wie asozialen Netzwerken. Die 17. Sparwildsau enthält neben den gut 49 Euros auch weitere geldähnliche Fundstücke.

Dieses mit einem Hammer versehene Sparschwein versteht sich auch als homöopathische Wirtschaftsförderung an der Ruhr. WERDEN SIE FÜNDIG!


Probestellung der 17. Sparwildsau in Mülheim nahebei des dortigen Theaters (auch hier leider nicht mehr ...)
Hinweise zur Herkunft des Geld finden Sie noch bis zum 5. Mai 2019 im KUNSTMUSEUM TEMPORÄR, Schloßstraße 28-30.

Das Kunstmuseum Mülheim zeigt dort aktuell Auszüge meiner Tapetentagebücherei wie auch weitere Sammlungen der Bodenstiftung.

GLÜCK AUF BEI DER SUCHE!
Kryptische Grüße

Herzlich

Ihr Ruppe Koselleck
für die BODENSTIFTUNG

Montag, 25. Februar 2019

Materialtagebücher mit Mülheimer Anteilen


Auszug - MATERIALTAGEBUCH, hier Dresden 2017 - Ruppe Koselleck, VG Bild Kunst Bonn

Liebe Freundinnen und Freunde der Bodenstiftung!


Die nächste öffentliche Präsentation meiner Sammlungen findet am

6. April 2019 ab 13 Uhr im MUSEUM TEMPORÄR

des Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr statt und wird in Anteilen Bodenfunde aus Mülheim auswerten.

Denn ich zeige in den vorübergehenden Geschäfts- und Ausstellungsräumen in der Schloßstraße 28-30 den aktuellen Stand ausgesuchter Sammlungen wie z.B. der

Suche nach der Kreuz Neun,
oder dem Bodenkapital

Erstmals - und seit langem verheimlicht - gewähre ich dabei auch Einblicke in die Untiefen eines möglicherweise reflektierenden Kunststudenten: in die TAPETENTAGEBÜCHER.

Natürlich werde ich vor Ort auch artverwandtes zeigen -
wie die kürzlich entstandenen GRUND UND BODEN Drucke
oder ein kleines Büro der TAKEOVER BP.com....

und freue mich jetzt schon Sie vor Ort mit Ihren Freundinnen und Freunden begrüßen zu dürfen.

Herzlich

Ihr Ruppe Koselleck
für die BODENSTIFTUNG


Auf der Suche nach einem vollständigen Skatspiel - bestehend aus 32 einzeln und alleinstehend auf dem Boden umherfliegender Spielkarten....fehlt nur noch die Kreuz Neun. Ruppe Koselleck VG Bild Kunst



INFOTEXT ZUR SHOW unter dem Strich oder via FB

----------------------------------------------------------------

MATERIALTAGEBÜCHER
6.4. - 5.5.2019

Ruppe Koselleck zeigt im MUSEUM TEMPORÄR des Kunstmuseum Mülheim an der Ruhr Auszüger aus den Sammlungen der Bodenstiftung und insbesondere seine Materialtagebücher von 1996 - 2019.

Zunächst als Student der Philosophie begann der junge Konzeptkünstler Aufzeichnungen auf Tapetenmusterbüchern, die nach 10 Jahren abgelöst wurden durch eine bestetig ansteigende Zahl an Konzeptsammlungen in groß- und kleinformatigen Skizzenbüchern.

Offengelegt werden dabei in dieser temporären Filiale materielle Bodenstudien aus Ulan Ude, Paris, Drensteinfurt oder dem Flughafen von Moskau sowie erste Funde aus Mülheim, die vor Ort in die unterschiedlichen Konzeptsammlungen eingefügt werden.

Neben Fotografien und Spielkarten, werden auch Gelder, Surrogate allerlei unnützer Dinge gezeigt. Unter Fundsachen und Bodensedimenten begreift der Konzeptkünstler STADTLAUB aus dem er Bodensätze generiert, die man in den Mülheimer Ausstellung noch bis zum 5. Mai 2019 nachlesen kann.

Im Verlauf der Ausstellung kann man Unterlagen der TAKEOVER BP einsehen und Arbeiten zur Unterstützung der Feindlichen Übernahem von BP über bodenlagige Teer- und Ölfunde von den Weltküsten erwerben.